
Cornelia Bernoulli erhielt ihre Ausbildung zur Schauspielerin an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Nach festen Engagements in Göttingen, Hildesheim und Kaiserslautern lebt sie seit 1985 als freischaffende Schauspielerin und Sprecherin in München.
Cornelia Bernoulli konzipiert eigene szenische Programme, Theatercollagen und Live-Hörspiele sowie Lesungen, mit denen sie im deutschsprachigen Theaterraum gastiert.
AKTUELLE PROGRAMME von und mit Cornelia Bernoulli:
Seit Ende April 2024 erkunden Schauspielkollegin Adela Florow und Cornelia Bernoulli in der szenisch- literarischen Collage „Adele Schopenhauer + ihr Feldmärchen – mit starken Frauen, Goethe + Philosoph Arthur S.“ die Lebens- und Liebeswelten im Frauendreieck Adele Schopenhauer, Ottilie von Goethe und Sibylle Mertens. Eine verspielte und persönliche Reise ins 19. Jahrhundert und die Entdeckung erstaunlich selbstbestimmter und ungewöhnlicher Frauen.

Im November 2022 wurde „Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister“ erstmals gezeigt. In diesem Programm präsentieren Cornelia Bernoulli und Klaus Haderer spielerisch Dialoge aus Geburtstagsbriefen der zeitlebens eng miteinander verbundenen Geschwister Fanny und Felix. Dabei werden insbesondere das Leben, die Gedanken und die Klavierkompositionen von Fanny auf Augenhöhe mit ihrem berühmten Bruder gerückt. Den ausgiebigen musikalischen Part übernimmt Brigitte Helbig mit Klavierkompositionen vor allem von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn.

Im Sommer 2021 konnte nach mehrmaligem Verschieben (Corona!) endlich die szenisch-musikalische Collage „Wer dich liest, sieht Menschen“ – Carla Mann über ihren Bruder Heinrich Mann Premiere feiern. In diesem Programm schlüpft Cornelia Bernoulli in die Rolle von Carla Mann. Die Schauspielerin war die Schwester der Schriftsteller Heinrich und Thomas Mann. Musikalisch wird sie von der jungen Zitherspielerin Sarah Luisa Wurmer begleitet. Mehr unter „Wer dich liest, sieht Menschen“.

AUSZEICHNUNG:
Verleihung des Zonta Fünf-Seen-Land Medienpreises 2017 im Rahmen der Vorstellung „Luthers Lust und Liebe“ am 30.11.2017: „Als Würdigung für die bemerkenswerte Darstellung frauenrelevanter Themen in den von Cornelia Bernoulli verfassten Theaterstücken.“
Süddeutsche Zeitung vom 4.12.2017, SUM:
Medienpreis für Cornelia Bernoulli
Der Zonta Club Fünfseenland mit Sitz in Feldafing hat seinen ersten Medienpreis an die in München lebende Schauspielerin und Autorin Cornelia Bernoulli verliehen. Wie die Präsidentin der Vereinigung, Carola Ullrich, in ihrer Laudatio im Hotel Kaiserin Elisabeth sagte, ist die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung für Kandidatinnen gedacht, „die ihren Tätigkeitsschwerpunkt in unserer Region haben und die in ihrem Schaffen auf vorbildliche Weise die Rolle der Frau würdigen“. Beide Kriterien träfen auf die gebürtige Schweizerin Cornelia Bernoulli zu. Sie lege in Arbeiten wie „Lulu und die anderen – Frank Wedekinds Frauen und die Bohème“, „Oh Liebe! Oh Bildung! Die Pestalozzis“ und „Luthers Lust und Liebe“ den Fokus auf Frauen, die in der Vergangenheit oft geflissentlich übersehen worden sind. Das sei ja die Spezialität dieser vielseitigen Theaterfrau, so Ullrich: „Frauen an der Seite berühmter Persönlichkeiten aus dem Schatten zu holen und auf Augenhöhe mit ihren Männern zu präsentieren.“ Im Anschluss an die Preisverleihung gaben Bernoulli und der Schauspieler Ernst Matthias Friedrich die Collage „Luthers Lust und Liebe“ (Foto)
„Luthers Lust und Liebe“
Eine ungenierte Spurensuche nach Martin Luther und Katharina von Bora privat: Wie ging es zu mit der Lust und der Liebe zwischen der ehemaligen Nonne und dem berühmten Reformator, der den Leuten gern „aufs Maul schaute“? Und wie lief es mit Lust und Liebe bei den Mitreformatoren nah und fern, als sie zu Ehemännern wurden? Wie erging es den Frauen?
Presse- und Zuschauerresonanzen, Fotos, Audio-Teaser und mehr Informationen unter „Luthers Lust und Liebe“.

(Fotos: H. Stenzel)
