Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister

Das 175. Todesjahr der beiden 1847 verstorbenen Mendelssohn-Geschwister war Anlass für das von mir konzipierte und geschriebene Projekt „Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister“.  Mit erfreulich guten Rückmeldungen fand am 13. November 2022 die Premiere in München statt. In Erinnerung an die „Sonntagsmusiken“ im Hause Mendelssohn wurde diese Produktion auch an einem Sonntag gezeigt.

Die szenische Collage setzt sich zusammen aus Klavierkompositionen der Geschwister, Auszügen aus ihren Briefen und aus Fannys Tagebüchern sowie Anmerkungen zum Schicksal einer hochbegabten Frau und der Karriere ihres jüngeren Bruders Felix. In diesem Programm werden das Leben, die Gedanken und die Klavierkompositionen von Fanny Hensel, geborene Mendelssohn, in der Vordergrund gerückt. Ihr Schaffen wird auf Augenhöhe mit dem berühmt gewordenen Bruder präsentiert. Fanny Hensel komponierte mehr als 460 Werke.
B.Helbig+K.Haderer+C.Bernoulli kl_0016

Brigitte Helbig, Klaus Haderer, Cornelia Bernoulli  ©Horst Stenzel 

Mein Schauspielkollege Klaus Haderer und ich präsentieren spielerisch Auszüge aus den geistreich verfassten Originalbriefen, welche sich die zeitlebens eng miteinander verbundenen Geschwister zu ihren Geburtstagen schrieben.
Den musikalischen Part dieser Hommage übernimmt die Pianistin Brigitte Helbig. U.a. interpretiert sie aus Fanny Hensels Zyklus „Das Jahr“ den Monat September und die Klaviersonate g-Moll sowie Felix Mendelssohn Bartholdys erstes „Lied ohne Worte“ in Es-Dur, das er seiner Schwester zum 23. Geburtstag gewidmet hatte.

Wir hatten das Glück, von der Kultur-Etage der Messestadt, dem Schweizer Verein München sowie von diversen Menschen bei diesem Projekt unterstützt worden zu sein. Und wir freuen uns, dass dieses Projekt sowohl vom Bezirksausschuss Trudering-Riem als auch vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert wurde.

Fanny+Felix 17kl B.Helbig C.Bernoulli K.Haderer FotoH.Stenzel
„Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister“ ©Horst Stenzel

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TERMINE:

In Anlehnung an die „Sonntagsmusiken“ im Hause Mendelssohn:  

„Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister“ szenisch-musikalische Collage

Sonntag, 11. Dezember 2022 um 16 Uhr D_Plakat_A3_klein_neu

Kulturzentrum Trudering

Wasserburger Landstr. 32, 81825 München

http://www.kulturzentrum-trudering.de

Reservierungen:  Tel. 089 42 018 911

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„Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister“ szenisch-musikalische Collage  

Samstag, 14. Januar 2023 um 19 Uhr D_Plakat_A3_klein_neu

Kleines Theater Haar

Casinostr. 6, 85540 Haar

http://www.kleinestheaterhaar.de

Reservierungen: Tel. 089 890 569 811

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„Fanny und Felix: die musikalischen Mendelssohn-Geschwister“ szenisch-musikalische Collage 

Sonntag, 22. Januar 2023 um 17 Uhr D_Plakat_A3_klein_neu

Seidlvilla Schwabing

Nikolaiplatz 1b, 80802 München

http://www.seidlvilla.de

Reservierungen: Tel. 089 33 31 39

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Frühere Produktionen der letzten Jahre:

„Wer dich liest, sieht Menschen“ – Carla Mann über ihren Bruder Heinrich Mann  (2021)

In dieser szenisch-musikalischen Collage steht der sehr persönliche Blick von Heinrich Manns jüngster Schwester Carla auf das schriftstellerische Werk ihres Bruders im Mittelpunkt.
Dafür schlüpfe ich als Schauspielerin in die Rolle der Schauspielerin Carla Mann. Sarah Luisa Wurmer begleitet diese Performance mit zeitgenössischen und klassischen Klängen an der Zither und sorgt dafür, dass der Bezug zur Gegenwart erhalten bleibt.
 
 
Theodor Fontane: Ein weites Feld   (2019)
Live-Hörspiel
Modernste Beamtechnik und eine gute Portion Fantasie machen das Unmögliche möglich: Eine Moderatorin kommt in ihrer Live-Sendung mit Fontane in angeregte Gespräche zum Thema Paare. Es geht um die raffiniert geschriebenen Gesellschaftsromane, um Ansichten, Einsichten und Fragen zum Privatleben des berühmten Studiogastes aus dem 19. Jahrhundert. Fontanes mit Witz geschaffene und (tiefen-)psychologisch genau beobachtete Figuren werden in Spielszenen lebendig. Die Radio-Show bietet unbefangene Paarentdeckungen von „Effi Briest“ über „Frau Jenny Treibel“, „L’adultera“, „Mathilde Möhrung“ und „Unwiederbringlich“ bis zum „Stechlin“.
Das Programm wird von meinem Schauspielerkollegen Ernst Matthias Friedrich und mir gespielt.
 
 
Luthers Lust und Liebe – Katharina von Bora   (2017)
Theatercollage
 
Die rund 500 Jahre alte ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen dem Reformator Martin Luther und Katharina von Bora. Luther und Bora privat: Originalzitate werden mit fiktiven Dialogen gemischt. Ein Schauspieler und eine Schauspielerin nähern sich der Beziehung zwischen dem berühmten Mönch und der fast so berühmten Nonne spielerisch und ungeniert an. Mit Seitenblicken auf das Beziehungsleben von Reformationsmitstreitern wie Melanchthon, Spalatin und dem Zürcher Reformator Huldrych Zwingli. Liebe und Lust in Zeiten der Reformation. Aus unserer Gegenwart heraus betrachtet von Kollege E. Matthias Friedrich und mir.
 
Auf Anfrage als Gastspiele buchbar. Weitere Informationen zu den von mir konzipierten, szenischen Produktionen finden Sie unter „Inhalt“.

                                              

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