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Audio Teaser (Länge 2:31, Link zu soundcloud.com): Luthers Lust und Liebe

Plakatfoto quer Luthers Lust und LiebeEine unterhaltsame Theatercollage von Cornelia Bernoulli rund um die Beziehung zwischen dem Reformator Martin Luther und Katharina von Bora.

Luther privat: Szenen seiner Ehe mit „Herrn Käthe“, Frauenbilder und das Liebesleben nicht nur von Luther, sondern auch von einigen seiner Mitstreiter. Gezeigt anhand vieler Zitate und in spielerische Dialoge gesetzt für zwei Schauspieler, die sich ohne jeden akademischen Ernst in der Welt des 16. Jahrhunderts umschauen.

Mit Ernst Matthias Friedrich und Cornelia Bernoulli.

Liederarrangements: Bruno Hetzendorfer

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   Fotos: Horst Stenzel

Am 30. November 2017 erhielt ich den Zonta Fünfseenland Medienpreis für Stück, Produktion und Darstellung in „Luthers Lust und Liebe“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VORBERICHT PRESSE Projekt „Luthers Lust und Liebe“

„Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Spezial        Andreas Göbel 27. Oktober 2016:

Verlagsbeilage Das Reformationsjubiläum erleben“ Auszug:

„Von Indianern und Liebesbriefen“

Von der Großproduktion bis zum Zwei-Personen-Ensemble: Überall in Deutschland nehmen Theatermacher das Reformationsjubiläum zum Anlass, um sich mit Person und Wirken Martin Luthers auseinanderzusetzen…

Intime Einblicke in Luthers Leben

Im Gegensatz zum Großprojekt aus Sachsen ist 
„Luthers Lust und Liebe“auf zwei Protagonisten 
zugeschnitten. Auch auf aufwendige Requisiten 
oder Bühnenbilder verzichtet Cornelia Bernoulli, 
die von der Idee bis zur Realisierung und Ver-
marktung für das gesamte Projekt verantwortlich 
ist und auch selbst — zusammen mit ihrem 
Schauspielerkollegen Ernst Matthias Friedrich - 
auf der Bühne steht. Ihre Collage aus Theater, 
szenischer Lesung und Hörspiel, die ab Januar 
2017 bundesweit auf Tour gehen soll, stellt die 
„schräge Liebesgeschichte“, so Bernoulli,von 
Martin Luther und Katharina von Bora in den 
Mittelpunkt: „Beide waren sehr eigensinnige 
Menschen, das macht die Beziehung sehr 
spannend und aktuell.“ Besonders die Wandlung 
in Luthers Frauenbild im Laufe seiner Ehe sei 
bei der Recherche immer wieder überraschend 
gewesen, sagt die Regisseurin. Gleiches gelte 
für die ldee der Gleichwertigkeit von Frauen, 
Männern und Kindern. Auffassungen, die sich in 
der Öffentlichkeit aber nur langsam durch-
setzten, wie die Überlieferungspraxis zeigt: 
Während viele der Liebesbriefe des Reformators 
an seine Frau überliefert wurden, sei kein 
einziger Brief aus der Feder Katharinas an ihn 
erhalten. „Natürlich war Luther immer noch ein 
ziemlich autoritärer Mensch. Aber Katharina 
hat nicht nur in seiner Abwesenheit Haus und 
Hof geleitet, sondern war auch jemand, den 
Luther um Rat fragte und dem er vertraute. Die 
beiden haben sieben Kinder gezeugt. Sie müssen 
auch ein angeregtes erotisches Verhältnis ge-
habt haben“, vermutet Bernoulli. „Er war eben 
ein Mensch aus Fleisch und Blut. Das wollen 
wir zeigen“. Den musikalischen Rahmen bilden 
die Adaptionen von Liedern aus Luthers Zeit, 
die von Bruno Hetzendorfer arrangiert wurden. 
„Musik gehört beim Thema Luther einfach dazu. 
Dass das gemeinsame Singen glücklich macht, 
war ein wichtiger Teil von Luthers Weltbild.“ 
Trotz der vielen geschichtlichen Bezüge soll 
„Luthers Lust und Liebe“ keineswegs hoch-
trabend daherkommen: „Wir holen die Zuschauer 
im Hier und Heute ab, historisches Vorwissen 
ist nicht nötig.“
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PRESSE- UND ZUSCHAUERRESONANZEN 
Süddeutsche Zeitung“ von Sylvia Böhm-Haimerl 13. Februar 2017:
Pferdeäpfel mit Knoblauch“

„…Über Luther gibt es zum Jubiläumsjahr der Reformation zahlreiche Veranstaltungen. Die Schauspielerin Cornelia Bernoulli aber interessierte sich schon immer für Frauen, die hinter großen Persönlichkeiten stehen. Nach Theatercollagen über die Frauen Frank Wedekinds oder Hermann Hesses hat Bernoulli nun die Frau an der Seite des Reformators porträtiert. „Luthers Lust und Liebe“ heißt die Mischung aus Lesung, Zitaten, Theaterszenen und Liedern, mit der sie mit ihrem Partner Ernst Matthias Friedrich auftritt…“

„…Und am Ende erntete die Vorstellung auch begeisterten Applaus…“

Schwarzwälder Bote“, Calw-Hirsau von Annette Selter-Gehring 16.02.2017:

„…In der voll besetzten Aureliuskirche in Hirsau erlebten die Zuschauer einen unterhaltsamen, nachdenklich stimmenden und informativen Abend rund um Martin Luther, seinen „Herrn Käthe“ und Zeitgenossen des Reformators…“

„…In einer Mischung aus historischer Dokumentation, szenischen Fragmenten, Liebesdrama und Komödie nahmen Cornelia Bernoulli als Katharina von Bora und Ernst Matthias Friedrich in der Rolle des Martin Luther die nicht nur für die damalige Zeit ungewöhnliche Liebesgeschichte aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe. Originalzitate aus Luthers Briefen, die 95 Thesen, zahlreiche Wortschöpfungen des Predigers und Redners Luther und nicht zuletzt „Frau Musica“ fügten die beiden Schauspieler aneinander und wandelten ungeniert zwischen dem 16. Jahrhundert und der Gegenwart. Dabei waren sie immer auf der Suche nach den leisen Zwischentönen einer Liebe, die durchaus ihre Höhen und Tiefen hatte…“

„…Und auch Zeitgenossen wie Philipp Melanchthon sowie Huldrych Zwingli – von Bernoulli zauberhaft als kleinwüchsig (Melanchthon) und in bestem „Schwizerdütsch“ (Zwingli) dargestellt – konnten ihre Haltung zur Ehe und ihre Schwierigkeiten mit der Ehelosigkeit zum Besten geben…“

Angela Stimmer, Vorstand des Vereins Literaturcafé Waschhäusl in Pöcking 13.02.2017:

„Vielen Dank Ihnen und Ihrem Kollegen, Herrn Friedrich, für die wundervolle Performance. Ja, erstaunlich, was das Ambiente des Literaturcafés möglich macht. Aber es braucht natürlich auch Künstler, die das erkennen…“

„Lippische Landes-Zeitung“ Bad Salzuflen von Guntmar Wolff 06.02.2017:

„…Zwischen ihren Dialogen sprangen Cornelia Bernoulli und Ernst Matthias Friedrich aus ihren Rollen heraus, um das Publikum direkt anzusprechen. Die Textcollage zeigte eindrucksvoll, dass Luthers kraftvolle und bildhafte Sprache bis heute präsent ist…“

„…Cornelia Bernoullis Collage zeichnete das Bild eines zerrissenen Mannes, der einen Wandel vom Mönch zum Ehemann vollzog, den auch einige Besucher nicht kannten…“

„…Den beiden Schauspielern war ihre intensive Beschäftigung mit dem Stück anzusehen – sie gingen in ihren Rollen auf…“

Reinhard Kafka, Ev. Erwachsenenbildung nördlicher Schwarzwald (Calw) 16.2.2017:

„Es war grandios, dass und wie Sie beide sich auf das herausfordernde Format eingelassen haben. Ihre Einarbeitung in die Materie war einfach genial.“

 Klaus Bichlmayer, Redaktion Ökumen. Kirchentag im Münchner Westen, 3.7.2017:

„... Sie beleuchteten mit großem Engagement und exzellenter schauspielerischer Leistung die ungewöhnliche Liebes- und Lustgeschichte zwischen Martin Luther und Katharina von Bora anhand von Originalzitaten, die mit fiktiven Dialogen gemischt wurden. Wiederum wurde die kraftvolle und bildhafte Sprache Luthers deutlich. Interessant war auch zu erleben, wie in dieser Zeit andere reformwillige Zeitgenossen Luthers wie Philipp Melanchthon, Georg Spalatin und Huldrych Zwingli ihr Beziehungsleben gestalteten. Die Besucher waren hellauf begeistert.“


Die Premiere von "Luthers Lust und Liebe"
fand am 19. Januar 2017 im Theater 
Hofspielhaus in München statt.
Weitere Gastspiele bisher: 
Hohenkreuzkirche Esslingen
Gemeindehaus Stadtkirche Bad Salzuflen
Gemeindehaus Friedenskirche München Trudering
Literaturcafé Waschhäusl Pöcking
Ev. Gemeindehaus Straubenhardt - Langenalb
Aureliuskirche Calw-Hirsau 
St. Johanneskirche Mering
Gedächtniskirche Aumühle bei Hamburg
Ev. Akademie Tutzing
Schloss Reinbek bei Hamburg
Ev. Gemeindesaal Starnberg
Museum für Abgüsse klassischer Bildwerke 
Katharina-von-Bora-Str.10, München
Adventskirche München-Neuaubing
Kulturtenne Damnatz
Bürgerschule Pavillon, Augustfehn
Seemannskirche Ostseebad Prerow
Sophienkirche Messestadt München Riem
Petruskirche Geretsried
Stadtmuseum im Fembo-Haus Nürnberg
Schweizer Haus München
Wasserkirche Zürich
Hotel Kaiserin Elisabeth Feldafing
Universitätsmuseum Juleum Helmstedt
Terminanfragen für 2018 und 2019 sowie weitere Informationen bei Cornelia Bernoulli:
c.bernoulli@t-online.de
Tel. +49 (0)89 166 5195
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