Cornelia Bernoulli entwickelte das Drehbuch zu einer Spielfilmhandlung, die in der dokumentarischen Umgebung rund um das Filmfestival Locarno im Tessin aufgenommen wurde. Ein Spiel zwischen Realität und Fiktion, zwischen Sein und Schein. Mit Horst Stenzel hinter der Kamera improvisierte sie mit ihrer Schauspielerkollegin Katharina Schütz und dem Kollegen Peter Holliger sämtliche Szenen der fiktionalen Geschichte in realer Umgebung. In die erfundene Handlung wurden dokumentarische Szenen eingebettet. So kam es u.a. zu Begegnungen mit den Filmemachern Sönke Wortmann und Ken Loach, die sich zu Fragen nach Wahrheit und Fiktion im Dokumetarfilm- und Spielfilmbereich äußern.

Das winzige Produktionsteam bestand neben den Akteuren nur aus Horst Stenzel als multifunktionalem Produzenten, Kameramann und Cutter sowie Christine Knauff als Assistentin in allen Bereichen dieser Low-Budget-Produktion.  Cornelia Bernoulli stand nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera, und übernahm dort diverse Koproduktionsaufgaben.

Mit dem Projekt „HEY!“ lotete Cornelia Bernoulli nicht nur die Grenzen zwischen Sein und Schein, Spiel und Ernst, sondern auch ihre eigene und die Belastbarkeit des kleinen Teams aus. Heraus kam ein 104-minütiger Videofilm, der u.a. von einem serbischen Fernsehsender in einer untertitelten Synchronfassung ausgestrahlt wurde.

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