Porträt Theodor Fontane 1819-1898kleinDas 200. Geburtstagsjubiläum von Theodor Fontane ist ein guter Anlass, sich mal wieder mit dem Romancier zu befassen. Dabei gibt es außer „Effi Briest“ und „Der Stechlin“ noch viele andere Werke (wieder) zu entdecken. Fontanes Gesellschaftsromane sind eine Fundgrube für originelle, psychologisch differenzierte und mit ironischem Sprachwitz dargestellte Figuren. Der Romancier wirbelt die konventionellen Rollenbilder des 19. Jahrhunderts durcheinander. Es ist spannend, den ungewöhnlichen Paaren bei ihren Unterhaltungen und Auseinandersetzungen zuzuhören. Bemerkenswert lebensnah sind besonders auch die Schicksale der aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammenden Frauenfiguren mit ihren Stärken und Schwächen, Plänen und Sehnsüchten.

Die vielen Dialoge in den Romanen bieten Stoff in Hülle und Fülle, um daraus ein anregendes, facettenreiches szenisches Programm zu gestalten. „Theodor Fontane: Ein weites Feld“ heißt das Live-Hörspiel, welches ich geschrieben habe. Mein Schauspielerkollege E. Matthias Friedrich und ich erkunden Fontanes meistens mit subtilem Humor realistisch geschilderte Romanwelten spielerisch und ganz aus dem Heute heraus: Dank neuester Beamtechnik und mit einer Portion Fantasie hat eine Radiomoderatorin die Chance, den berühmten Herrn Fontane in ihrer Live-Sendung zu empfangen. Damit beginnt ein Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit zwischen den Beiden…

Die Premiere und Uraufführung war am 29. März 2019 in der Kultur-Etage, Messestadt München.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirksausschusses 15 Trudering Riem sowie des Bezirks Oberbayern

1Fontane Ein weites Feld EM Friedrich+C Bernoulli Foto Horst Stenzel8850klein

2Fontane Ein weites Feld EM Friedrich+C Bernoulli Foto Horst Stenzel8773klein

 

 

 

 

 

8Fontane Ein weites Feld EM Friedrich+C Bernoulli Foto Horst Stenzel8871klein

6Fontane Ein weites Feld EM Friedrich+C Bernoulli Foto Horst Stenzel8859klein

4Fontane Ein weites Feld EM Friedrich+C Bernoulli Foto Horst Stenzel8818klein

 

Julian Raff in der Süddeutschen Zeitung vom 29.3.2019:

SZ-Fontanestück Vorbericht vom 29.3.2019 Archiv-20190329_124929

 

Regine Buddeke in der Märkischen Allgemeinen Zeitung, Ruppiner Tageblatt vom 9.9.2019:

„…Eine Zeitreise mit einem Parforceritt durch Fontanes Romane… Der Dichter wurde daselbst ins Hier und Jetzt gebeamt – in einer Radio-Show – und stand der Moderatorin Rede und Antwort zu seinen Romanfiguren und deren Liebesbeziehungen und Ehebrüchen – stets mit klug ausgewählten Fontane-Zitaten. In dem unterhaltsamen Live-Hörspiel arbeiteten sich Cornelia Bernoulli und Matthias Friedrich frei nach dem Motto „Ein weites Feld“ durch etliche Romane. Die Schauspieler trugen Szenen aus „Effi Briest“, „Mathilde Möhring“, „Frau Jenny Treibel“, „L‘ Adultera“, „Irrungen, Wirrungen“, „Unwiederbringlich“ und dem „Stechlin“ vor und klopften diese im Anschluss nach versteckter Symbolik, realen Vorlagen und Bezügen zum Leben Fontanes ab…“

Margot Deny im Münchner Merkur vom 1.10.2019:

„…Es ist eine Veranstaltung, die – obwohl nicht einmal zwei Stunden lang – kaum eine Frage zu Leben und Werk des wohl bedeutendsten deutschen Vertreters des Realismus offenlässt. Im Gedächtnis haften bleibt ein spritziger, klug erdachter und vor allem niemals langweiliger Abend über und mit Theodor Fontane…“

Für Anfragen im Hinblick auf ein Gastspiel können Sie gerne weitere Informationen per Email erhalten: c.bernoulli@t-online.de oder unter Tel. +49 (0)89 166 5195

Gespielte Vorstellungen:

29. März 2019 Kultur-Etage München Premiere

3. Mai 2019 Abgussmuseum München

10. Mai 2019 Grand Hotel Hof Bad Ragaz, Schweiz

4. Juni 2019 Ev. Akademie – Tutzinger Salon

3. September 2019 Kurgartensaal Wyk auf Föhr

7. September 2019 Foyer Museum Neuruppin

13. September 2019 Kulturtenne Damnatz

16. September 2019 Tertianum Residenz München

26. September 2019 Literar. Gesellschaft Bürgerhaus Gräfelfing

8. Oktober 2019 Schweizer Haus München

23. Oktober 2019 bosco Bürger- und Kulturhaus Gauting

24. Oktober 2019 Literarischer Herbst Zorneding

25. Oktober 2019 Literaturmuseum Theodor Storm im Eichsfelder Kulturhaus, Heilbad Heiligenstadt

***