„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ Otto Julius Bierbaum
Szenisch-musikalische Spritztour rund um
„Eine empfindsame Reise im Automobil“
mit Cornelia Bernoulli und Ernst Matthias Friedrich

Plakatfoto Cabrio CB und EMF klein

Der Dichter, Schriftsteller, Librettist und Journalist Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910) war Autoreisepionier. Ein fabrikneues Adler Cabrio führte das Ehepaar Bierbaum 1902 mit Chauffeur von Berlin über Prag, Wien und München bis nach Süditalien. Auf der Rückreise: Die allererste motorisierte Überquerung des Gotthardpasses, skurrile menschliche Begegnungen inklusive. Anfang des 20. Jahrhunderts verstand es Bierbaum, seine Landsleute für Urlaub mit dem Auto zu begeistern. Und der Vielschreiber war damals so populär, dass er auch etliche Zeitgenossen zu Musik und Malerei inspirierte.

Eine reisefreudige literarisch-musikalische Hommage mit Episoden aus dem ersten Autoreisebuch der deutschen Literatur, mit Biografischem, Gedichten, Musik und Liedern rund um Otto Julius Bierbaum.

Cornelia Bernoulli – Idee, Textauswahl, Konzeption, Spiel

E. Matthias Friedrich – Spiel

Bruno Hetzendorfer – Musikkonzept und -arrangements

Otto J1Bierbaum ca.1908 Foto Hugo Erfurth, Dresdenulius Bierbaum (1865 – 1910) lebte nach dem Motto „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. Von ihm stammt das erste Autoreisebuch der deutschen Literatur: „Eine empfindsame Reise im Automobil“. Diese gesponserte Reise führte das Ehepaar Bierbaum 1902 mit Chauffeur am Steuer eines fabrikneuen Adler Cabrios bis nach Süditalien. Die Rückreise markierte die allererste motorisierte Überquerung des Gotthardpasses. O. J. Bierbaum war Dichter und Journalist, Romancier und Redakteur, Dramatiker und Librettist, Förderer und Ironiker. Er stammte aus Schlesien und wechselte seine Schreibstile fast so oft wie die Wohnorte. Dabei hatten es ihm München und Italien ganz besonders angetan. Bierbaums Leidenschaften galten der Malerei, Musik und Mythologie. Er gehörte wie Frank Wedekind zum „Simplicissimus“-Kreis, inspirierte Komponisten wie Felix Mottl und Richard Weinhöppel und Maler wie Franz Stuck, Olaf Gulbransson und Félix Vallotton. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte der populäre Vielschreiber viele Verehrer und einige Kritiker. Er starb früh und wurde auf dem Waldfriedhof in München begraben.                   Foto: O. J. Bierbaum ca. 1908, Hugo Erfurth

Cornelia Bernoulli und E. Matthias Friedrich präsentieren in dieser szenisch-musikalischen Lesung Bierbaums vergnüglich geschilderte Autoreiseepisoden sowie Biografisches, Gedichte, Musik und Lieder.

 

Bierbaum CB EMF 8381web

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Szenenfotos: Horst Stenzel

Münchner Merkur zur Veranstaltung im Freiraum Münsing: tam, 25. 1. 2016:
„… Gehört und gesehen hat man im Münsinger Freiraum Wunderbares, Besinnliches und Erheiterndes aus dem Werk eines fast vergessenen Dichters, in dem ein fast vergessenes Automobil eine Hauptrolle spielt. Eine glänzend umgesetzte, gute Idee von Cornelia Bernoulli und Bruno Hetzendorfer, uns dies in Erinnerung zu rufen.“

Walliser Bote zur Veranstaltung im Zermatterhof, Zermatt: wb, 16.1.2017:  „Humoristische Einblicke in die Pionierzeit des Autoreisens; das war der unterhaltsame Abend mit Cornelia Bernoulli und Ernst Matthias Friedrich in Zermatt…  Die Zuschauer gingen aufmerksam und bestens unterhalten mit auf die Reise. Spontane Lacher und Szenenapplaus prägten den Abend. Wie kleine Kinder Auto fahrend, die Geräusche des Motors mit dem Mund nachahmend, wähnt sich das Publikum durch Mimik, Gestik, Sprechen und Gesang auf Autoreise…“

Die Premiere des Programms war am 2. Juli 2015 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums München.         Mit freundlicher Unterstützung der Richard Stury Stiftung München

Weitere Gastspiele bisher im Schweizer Haus, Seidlvilla und Kulturetage in München, Freiraum in Münsing, Kulturfoyer im Bahnhof Mittenwald, Kultur Zermatt im Grand Hotel Zermatterhof, Forum2 Olympiadorf München, Literaturcafé Waschhäusl Pöcking, „Gesellschaft unterm Apfelbaum“ Theatersommer Isartal, Icking.

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