Annäherungen an eine Dichterin, die der Welt mit Poesie entgegenstürmte.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten lebte die Jüdin Else Lasker-Schüler (1869-1945) sechs Jahre in der Schweiz im Exil. Die von Cornelia Bernoulli verfasste Textcollage befasst sich mit dieser Zeit und gibt u.a. mit Else Lasker-Schülers Briefe an einen jungen Berner Anwalt Einblicke in ihre Sehnsüchte, Freuden, Sorgen und Hoffnungen. Auch Gedichte und Prosatexte lassen spüren, wie seelische und finanzielle Nöte Else Lasker-Schülers Schaffen prägten. Die außergewöhnliche avantgardistische Dichterin und Zeichnerin begegnete der Exil-Situation wie andere Geflüchtete oft mit bitterem Galgenhumor.


Lesung am 24. August 2026 im Hof der Biblioteca Popolare in Ascona, Schweiz, Veranstalter: Deutscher Club Tessin
Lesungspremiere: 4. Juli 2026 in der Kultur-Etage Messestadt in München
Lesung am 24. August 2026 im Hof der Biblioteca Popolare in Ascona, Schweiz, Veranstalter: Deutscher Club Tessin